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Kontenarten

Abrechnung360 unterscheidet acht Kontenarten. Jede hat eine eigene Rolle in Wirtschaftsplan, Buchhaltung und Abrechnung. Die Kategorie wird einmalig bei der Anlage gewählt und kann nachträglich nicht mehr geändert werden.

KontenartCodeWer pflegt?Wofür?
BankkontoBANK_ACCOUNTVerwalterBankbuchungen, CAMT-Salden
KostentragungCOSTVerwalterUmlagefähige + nicht-umlagefähige Kosten
DirektkostenDIRECT_COSTVerwalterKosten direkt einer Einheit zugeordnet
RücklageRESERVEVerwalterInstandhaltungs- und Sonder­rücklagen
SonderumlageSPECIAL_RESERVEVerwalterAußerordentliche Sonderzahlung
HausgeldUNIT_CONTRIBUTIONsystemverwaltetPro Einheit ein Hausgeldkonto
SammelkontoUNIT_CONTRIBUTION_COLLECTIONsystemverwaltetZentraler Hub für Eigentümer­forderungen
ForderungCLAIMVerwalterOffene Forderung gegen Eigentümer oder Dritte
VerbindlichkeitLIABILITYVerwalterVerbindlichkeit der WEG

Repräsentiert ein reales Bankkonto der Verwaltung. Empfängt Buchungen aus dem CAMT-Import oder manueller Erfassung. Mehrere Bankkonten pro Objekt sind möglich (z. B. Giro + Tagesgeld + Rücklagen­konto).

  • IBAN ist Pflicht — sie steuert die automatische Zuordnung beim Import.
  • Startsaldo zum 01.01. setzen, sonst rechnet Abrechnung360 mit 0 €.
  • Umbuchungen zwischen eigenen Konten werden automatisch erkannt und nicht als Aufwand verbucht.

Sammelt alle laufenden Kosten der WEG: Hausstrom, Aufzug, Versicherungen, Hausmeister, Verwalter­vergütung, etc.

  • Verteilerschlüssel ist Pflicht — er bestimmt die Verteilung im Wirtschaftsplan und in der Abrechnung.
  • Umlagefähig (nur Mietverwaltung) entscheidet, ob die Kosten in die Betriebs­kosten­abrechnung eingehen.

Kosten, die einer einzelnen Einheit zugeordnet werden (z. B. Heizöl­abrechnung für einen Einzelheizungs-Eigentümer).

  • Einheit ist Pflicht.
  • Erscheint im Wirtschaftsplan unter Direktkosten und in der Einzelabrechnung dieser Einheit.

Laufendes Rücklagenkonto, typischerweise die Erhaltungs­rücklage.

  • Startsaldo wird automatisch zum 01.01. aus dem Vorjahres-Endsaldo gesetzt.
  • Zuführung wird im Wirtschaftsplan im Tab Rücklagen geplant und über das Hausgeld eingezogen.
  • Rücklagen­entwicklung erscheint in der Jahres­abrechnung als eigener Block.

Rücklage mit Fälligkeit und Betrag für eine konkrete Maßnahme (z. B. Dachsanierung).

  • Betrag und Fälligkeit sind Pflicht.
  • Beim Speichern werden geplante Buchungen pro Einheit automatisch erzeugt.
  • Siehe Rücklagen & Sonderumlagen.

Systemverwaltet — pro Einheit existiert genau eines. Wird vom System aus dem Wirtschaftsplan und der Hausgeld-Festsetzung gefüllt.

  • Manuelle Buchungen sind nicht vorgesehen.
  • Erscheint in der Einzelabrechnung als Saldo Hausgeld.

Pro WEG existiert genau ein zentrales Sammelkonto. Es ist die Quelle aller geplanten Buchungen (Hausgeld, Sonderumlagen, Rückzahlungen) und bündelt offene Forderungen der Eigentümer.

  • Nicht löschbar.
  • Wird beim Anlegen der WEG automatisch erstellt.

Aus einer Jahres­abrechnung resultieren Nachzahlungs­forderungen (Eigentümer schuldet) oder Rückzahlungs­verbindlichkeiten (WEG schuldet). Diese Konten entstehen automatisch beim Generieren der Abrechnung — Sie können sie aber auch manuell anlegen (z. B. für Außenstände gegen Dienstleister).

FeldPflichtBedeutung
Einheit / DritterjaWer schuldet / wem geschuldet wird
BetragjaOffener Betrag
FälligkeitempfohlenWann zu begleichen
Sie wollen …Kontenart
Eine Bankverbindung anlegenBankkonto
Laufende Kosten der WEG verbuchenKostentragung
Eine Einzelkosten-Position einer Wohnung verbuchenDirektkosten
Erhaltungs­rücklage führenRücklage
Eine ETV-Sonderumlage einrichtenSonderumlage
Eine Nachforderung an einen Eigentümer dokumentierenForderung
Eine Rückzahlung an einen Eigentümer ausweisenVerbindlichkeit
Hausgeld pro Einheitsystemverwaltet, keine manuelle Anlage